
Da das Baugrundstück ohne enormen Aufwand weder einen Keller noch einen ebenerdigen Zugang zur Straße ermöglichte, entschied sich der Architekt und Bauherr sein Haus auf Stelzen zu setzen.

„Die größte Quelle für Energieeinsparungen ist der Kopf. Denn Nachdenken lohnt sich. Wenn man genug nachdenkt, lässt sich vieles einfacher und besser lösen.“
Andreas Heyer, Architekt und Bauherr
Durch die großzügige Öffnung der Wohnräume gen Westen profitiert das Gebäude optimal von der einstrahlenden Sonnenwärme. Der Lohn: ein Wohnambiente zum Wohlfühlen.

Obwohl das Lüftungsintergalgerät in einem Nebenraum im Wohnbereich steht, ist es angenehm ruhig im Haus und niemand wird beim Arbeiten gestört.

Als er begann für seine Familie und sich ein Haus zu entwerfen, wollte er seine architektonischen Ansprüche genauso erfüllen, wie die Anforderungen der Familie. Auf dem Weg dahin geht Andreas Heyer erfrischend pragmatisch vor. So war auf dem terrassierten Baugrund ein Keller nur mit Hebewerk möglich. Ohne Keller war aber bei einem Höhenversatz von 1,40 Meter zur Straße kein ebenerdiger Zugang möglich. Der Familienvater setzte sein Haus kurz entschlossen auf Stelzen. Jetzt lässt sich der Eingang direkt von der Straße über einen kleinen Steg erreichen. Das zurückhaltende Design des Hauses ist voll solcher Lösungen. Ein Pragmatismus, der auch der Energieeffizienz des Hauses zugutekommt. „Die größte Quelle für Energieeinsparungen ist der Kopf“, erklärt der Bauherr.
Das Lüftungs-Integralgerät bildet das Herzstück des Passivhauses. Es sorgt für die wichtige ausreichende Belüftung.
Ein Passivhaus lebt von Präzision, mit der es durchdacht und konzipiert wird. Hier hat das Resultat nicht nur die Familie begeistert, es beeindruckte auch die Jury des STIEBEL ELTRON-Effizienz-Preises. Das Ergebnis: der erste Platz beim Effizienzwettbewerb 2008. Überzeugende Details: Die Frischluft wird erst über einen Erdwärmetauscher zum Haus geführt. So ist die Luft im Sommer angenehm kühl, während sie im Winter von der Erde vorgewärmt wird. Durch die großzügige Öffnung der Wohnräume gen Westen profitiert das Gebäude optimal von der einstrahlenden Sonnenwärme. Der Lohn: ein Wohnambiente zum Wohlfühlen.
Für Andreas Heyer war es von Anfang an keine Frage, dass er sich für eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung entscheiden würde - denn die sei für ein Passivhaus einfach Standard. Dass er sich allerdings für ein Gerät von STIEBEL ELTRON entschieden hat, war wohl durchdacht.
"Ich wollte keinen Exoten, sondern ein Gerät, das bereits in hohen Stückzahlen gefertigt wird. So habe ich die Gewähr für eine hohe Zuverlässigkeit. Ich muss sagen, ich bin nicht enttäuscht worden." Andreas Heyer, Architekt und Bauherr
